Vergangenheit

Wer bin ich..

Joey saß auf seinem Bett und wartete darauf das sein bester Freund zu ihm kam, er hatte nun schon eine halbe Stunde Verspätung und der blonde machte sich langsam Sorgen, Yami verspätete sich doch sonst nicht, das war einfach nicht seine Art. Joey fragte sich ob ihm wohl was zugestoßen ist und malte sich schon das schlimmste aus. Nach weiteren zehn Minuten erhob er sich von dem Bett und wollte raus gehen um nach Yami zu suchen, als er aber grade die Haustür aufmachte klingelte es. Joey strahlte richtig vor Freude als er sah dass sein Freund die Klingel betätigt hatte. Der blonde ging auf Yami zu und umarmte ihn. „Mensch Ati was machst du für ´n Mist ich hab mir voll Sorgen um dich gemacht, ich dachte schon du hängst im Reich der Schatten oder so. Musstest du mir so Sorgen bereiten? Aber jetzt bin ich mal auf deine Ausrede gespannt!! Ich musste fast eine ganze Stunde lang auf dich warten!“ Yami wurde von Joey schmollen angeschaut dann in die Wohnung und in Joeys Zimmer gezerrt. Joey drückte ihn auf einen Stuhl und setzte sich dann gegenüber von ihm auf sein Bett was mit blauer Bettwäsche bezogen war, neben dem Bett lag ein kleiner Haufen ungeordneter Spielkarten. Neben Yami stand ein Schreibtisch der auch nicht grade aufgeräumt war, aber das war eben Joey, er hatte die ganzen Schulsachen auf dem Tisch verstreut liegen lassen. Ansonsten war das Zimmer aber sehr ordentlich, In dem Regal über Joeys Bett standen ein paar Mangas, daneben lang eine Tafel Schokolade. Yami Schaute zum Fenster und erklärte Joey dann das er so spät gekommen sei weil seine Mutter ihn noch aufgehalten hatte. Er meinte, sie hätten Besuch bekommen und er hätte lange gebraucht um sich frei zu quatschen. Joey schaute ihn an und nickte, „was hast du, Yami? Du siehst bedrückt aus, solltest du dich nicht freuen? Du hast doch das Turnier gewonnen, keiner versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen, also was ist los?“ Joey klang sehr besorgt. Yami antwortete:“ Eigentlich hast du recht, aber…Ich hab heute erfahren das ich nicht bei meinen richtigen Eltern lebe, sie haben mich aufgenommen als ich noch klein war…..nachdem ich bei ihnen gewohnt hab ließ sich meine „Mutter“ von ihrem ersten Mann scheiden und heiratete wenige Jahre später meinen jetzigen „Vater“. Damals hatte ihr Mann ihre gemeinsame Tochter mitgenommen, jetzt wird sie aber zu uns ziehen. Joey ich bin total durcheinander, ich wusste von all dem nichts! Ich dachte ich sei ihr Sohn….und jetzt? Jetzt bin ich nichts…ich weiß nicht wer ich bin und woher ich komme…ich…“ Yami fing an zu weinen woraufhin er von Joey umarmt und getröstet würde. Nach einer Weile hatte sich Yami wieder gefangen und aufgehört zu weinen. „du Joey? Ich muss wieder nach Hause meine Mutter will das ich mich um ihre Tochter kümmere weil sie selbst keine Zeit dazu hat, sie muss arbeiten, mein Vater auch“, sagte Yami zu Joey und dieser meinte nur, er komme mit. Yami nickte mit einem kleinem Lächeln auf den Lippen, er freute sich sehr darüber das Joey mitkam. Die beiden standen also auf und gingen zu Yami nach Hause um das Mädchen abzuholen. Als sie da waren stellte die Mutter ihre Tochter den Beiden kurz vor und ging dann arbeiten. Joey sah das Mädchen an und fragte:“ Du heißt also Ayumi ja?“ Sie nickte lächelnd und sagte: „ja“. Ayumi hatte mittellanges, dunkelblondes Haar, war sehr schlank, hatte blaue Augen, trug eine ausgewaschene Jeans, und ein grünes, bauchfreies Top. Sie schaute zu Joey und fragte ihn dann ob er und Yami sich schon lange kennen würden, beide nickten auf diese Frage und Yami erklärte dann:“ Wir kennen uns Seit der Grundschule, Seit der ersten Klasse sind wir auch beste Freunde, wir haben uns eigentlich noch nie gestritten und wenn dann nach einer Stunde spätestens wieder vertragen, Joey ist im Moment der wichtigste Mensch für mich, er hat mir immer geholfen und hilft mir auch jetzt.. du verstehst das möglicherweise nicht aber für mich ist das ganze nicht so leicht wie für dich. Du bist hier gestern aufgetaucht und ich hab grade mal einen Tag vorher erfahren dass ich nicht bei meinen richtigen Eltern lebe, das mein Leben nur eine riesige Lüge war und das ich eigentlich nichts über mich weiß. Ich kenne ja nicht mal meinen richtigen Namen, deine Mutter nannte mich Yami, nicht meine eigene. Ich weiß nicht woher ich komme, was meine Eltern für Menschen sind oder waren. Ich weiß nicht mal ob sie noch leben oder warum sie mich abgegeben haben. Ich weiß nicht wehr ich bin verdammt.“ Yami sah verzweifelt zu Joey, dieser nahm in daraufhin in den arm. Ayumi beobachtete die beiden und hatte dabei einen verzweifelten Blick, sie wusste nicht wie schwer das für Yami war, sie war noch sehr jung als ihr Vater sie mit zu sich nahm, in letzter Zeit hatte sie allerdings nur noch Streit mit ihm und beschloss daher zu ihrer Mutter zu ziehen. Ayumi hatte nicht geahnt das sie mit ihrem Auftauchen ein Leben total durcheinander schmeißen würde. Sie hatte mitleid mit Yami und wollte ihm helfen, außerdem gab sie sich die Schuld für seinen jetzigen Zustand. Joey war damit beschäftigt seinen weinenden Freund zu trösten, auch ihm waren ein paar Tränen gekommen als sich Yamis Worte in seinem Kopf wiederholten. Er dachte in sich zieht sich alles zusammen, ein stechender schmerz durchzog seinen ganzen Körper. Der Blonde fand er müsse seinen Freund und sich irgendwie ablenken, ja sie brauchten Ablenkung, also schlug er vor das sie alle ein Eis essen gehen. Schokolade hebt ja bekanntlich die Stimmung, also warum kein Schokoladen-Eis? Das soll ja angeblich auch gut gegen schlechte Laune sein. Die beiden stimmten zu und gegen in das Eiskaffe in das Joey auch sonst immer mit Yami geht, die beiden treffen sich dort oft und sind schon Stammkunden. Der blonde musste Yami nicht fragen was für ein eis er will, er wusste das sein Freund am liebsten Schokoladen-Eis isst also musste er nur noch Ayumi fragen was sie denn gerne für ein eis haben würde, nachdem sie ihm gesagt hatte das sie am liebsten Nuss isst bestellte er Yamis Schokoladen-Eis, Ayumis Nuss-Eis und für sich selbst auch ein Schokoladen-Eis. Die drei setzten sich an einen Tisch, Ayumi auf die eine Seite und Yami und Joey auf die andere. Ayumi saß gegenüber vom Yami und schaute ihn daher die ganze zeit lang an, Yami fühlte sich daher auch etwas beobachtet und achtete darauf das er nichts peinliches macht. Aber nicht nur Ayumi schaute ihn die ganze Zeit an sondern auch Joey, er machte sich sorgen um seinen Kumpel, er fragte sich warum er ihr gleich alles gesagt hatte, ihr sozusagen sein Herz ausgeschüttet hatte, Yami redet doch sonst auch nicht so viel am Stück, er dachte sich das ihn das ganze wohl echt sehr bedrücken müsse und das er total durcheinander ist. Nachdem die Bedienung ihnen ihr Eis gebracht hatte fingen die Drei an zu essen, Joey nutzte die Gelegenheit um Ayumi auszufragen, sie fing dann an über sich zu erzählen als Joey keine Ruhe gab. „Also als ich 3 war haben sich meine Eltern ja scheiden lassen, seit da hab ich mit meinem Vater zusammen in einer Kleinen Wohnung gelebt, er hatte nicht viel Geld und auch nicht oft Zeit für mich. Als ich älter wurde ging ich dann nach der Schule auch arbeiten damit wir etwas mehr Geld hatten, außerdem wollte ich ihm helfen, er war kein schlechter Mensch! Vor ein paar Monaten hat er allerdings eine neue Liebe gefunden und sich total verändert, ich kam damit nicht klar und hab meine Mutter angerufen und gefragt ob ich zu ihr kommen könnte. Ich wusste nichts von dir Yami...ich kann mich auch nicht an dich erinnern….“, erzählte Ayumi weil sie dachte sie sei den beiden eine Erklärung schuldig und fügte dann noch hinzu das sie ihm gerne helfen würde. Joey musterte sie leicht misstrauisch, er war überrascht das sie ihm gleich Hilfe anbot wo sie sich doch kaum kennen. Dann fragte er aber:“ Und hast du auch Hobbys oder so? Was magst du? Was nicht?“ Ayumi antwortete:“ Klar, ich lese gerne, oft abends weil ich vorher keine Zeit hatte, manchmal les ich dann die ganze Nacht lang aber nur wenn das Buch spannend ist ach ja und ich schau gerne „Freunde“ und „Abschlussklasse. Meine Lieblingsfarbe ist grün….jetzt fällt mit nichts mehr ein…hehe“ Joey hatte während er ihr zugehört hatte sein Eis aufgegessen und auch Yami hatte seins schon gegessen. Der Blonde meinte zu ihr, sie sei ja sehr beschäftigt wenn sie nur abends Zeit habe um was zu machen wozu sie Lust habe, darauf bekam er keine antwort und Ayumi aß ihr Eis. Als auch sie fertig war bezahlte Joey und sie gingen nach draußen zum Park. Den Rest des Tages verbrachten sie damit Ayumi ein bisschen die Stadt zu zeigen da sie ja noch sehr jung war als sie das letzte mal da war. Am Nachmittag begleitete Joey die anderen dann noch bis nach Hause. Sie verabschiedeten sich voneinander, Yami ging es schon etwas besser hat die ganze Sache nun langsam verdaut auch wenn er davon immer noch nicht begeistert war, er hatte aber beschlossen herauszufinden wer seine wahren Eltern sind. Joey würde ihm sicher helfen und das machte ihm Hoffnung dass sie das auch schaffen würden. Er wusste das Joey ihn nie im Sich lassen würde und das er ihm Helfen würde, selbst dann wenn er selbst in Lebensgefahr schwebt. Am Abend gingen alle schlafen, Yami war froh das er jetzt alleine war und Ayumi nicht bei ihm, selbst wenn er sie mochte brauchte er jetzt etwas Zeit für sich um über ein paar Dinge nachzudenken und einen klaren Kopf zu bekommen. Während Yami versuchte sein Gedankenwirrwahr zu ordnen schlief Ayumi im Gästezimmer. Joey war mittlerweile auch Zuhause nachdem er noch mal eine Runde durch die Stadt gegangen war. Er hatte noch gegessen und ging nun schlafen. Bevor er aber einschlafen konnte musste er an Yami und seine Probleme denken, schlief dann aber noch über seinen Gedanken ein. Am nächsten morgen weckte das Gezwitscher eines Vogels der vor seinem Fenster saß den Blondschopf, dieser beschloss dann auch mal früh aufzustehen und ging ins Bad um sich zu wachen. Als er unter der Dusche stand und sich wusch dachte er noch mal über seinen Freund nach, fand aber noch keine Lösung wie er ihm helfen könnte. Nachdem er sich abgetrocknet und angezogen hatte putzte er sich noch die Zähne und gelte sich die Haare. Als er fertig war betrachtete er sich noch einmal im Spiegel von allen Seite und Lächelte sein Spiegelbild dann zufrieden an. Yami konnte die Nacht kaum schlafen und lag schon lange wach auf seinem bett und dachte über sich selbst nach:“ Wer bin ich?.... Wieso haben meine Eltern mich abgegeben…und grade vor die Haustür dieses Ehepaars gelegt? Warum musste ich das jetzt herausfinden? Ob ich je erfahren erde wer meine Eltern sind, ob sie noch leben und…warum sie mich nicht wollten oder weggegeben haben. Sie müssen doch einen Grund gehabt haben.“ Yami war sich sicher das er auf all diese Fragen eine Antwort haben wollte, er wusste nur nicht wie er diese bekommen sollte. Yami hatte, auch wenn er das nicht zugeben würde, Angst davor gehabt das ihn die Wahrheit noch schlimmer trifft und das er darunter noch mehr leiden würde. Er zweifelte an sich selbst, Yami wusste nicht weiter also beschloss er sich mit Joey zu treffen er könnte ihm sicher helfen so wie er es bis jetzt immer getan hatte. Yami war echt froh darüber einen so guten Freund zu haben, aber auch er würde alles tun um Joey zu helfen, die beiden waren wie Brüder. Nachdem auch er sich angezogen und gewaschen hatte rief er Joey an und fragte ob sie sich treffen könnten. Joey sagte sofort zu und meinte er solle in einer Stunde im Park sein, danach legte er auf.

Kapitel 1 Ende

Also das ist das erste mal das ich so was schreib. Ich würde mich über Tipps und Kommis freuen. Bis dann.
©Jessica Diederich 2006
8.10.2006

Bewertung zu Kapi 1


Kapi 2:

Vergangenheit

Treffen

Joey war nun im Park und wartete auf Yami. Nur wenige Minuten später traf dann auch er an den ausgemachten Treffpunkt ein. Beide setzen sich auf eine Bank und Yami fing ein Gespräch an:“ Joey, ich will versuchen heraus zu finden wer meine wahren Eltern sind, ob sie noch leben, und wer ich wirklich bin, ich wollte wissen ob du mir helfen würdest.“ Der blonde nickte nur und meinte, es sei selbstverständlich dass er ihm helfe. Yami freute sich, auch wenn er wusste dass er ihm eh geholfen hätte, sie waren ja immerhin beste Freunde. „Ich hab aber auch Angst davor zu erfahren wer ich bin, wer meinte Eltern sind, was ist wenn die Wahrheit alles nur noch schlimmer macht“, sagte Yami und wurde auch gleich von Joey unterbrochen:“ Ich kann die auch nicht sagen ob es gut oder schlecht ist alles über dich zu erfahren, du selbst musst wissen was das Beste für dich ist, aber eins kann ich dir sagen! Egal es passiert Yami, ich bin für dich da! Egal was geschieht. Du wirst immer mein Ati sein. Mach dir nicht so viel Gedanken darum was du bist. Du bist du, egal ob du Yami heißt, Atemu oder sonst wie, egal wer deine Eltern sind! Du bist du!“ Yami lächelte als er das hörte und meinte dann noch zu Joey dass er der beste sei den es gebe und rechte ihm dann eine Tafel seiner Lieblings Schokolade. „Als Dankeschön, weil du immer für mich da bist und auch immer für mich da sein wirst“ sagte Yami zu seinem Freund und dieser meinte nur:“ Mensch Yami du bist echt süß! Danke! Aber jetzt komm lass uns was zusammen machen damit du mal auf andere Gedanken kommst, wozu hast du Lust? Kino? Schwimmen? Zoo? Freizeitpark? Schoppen? Oder lieber noch mal Eis essen? So jetzt gehen mir die Ideen aus!“ Yami überlegte erst kurz und sagte dann, dass er gerne noch mal mit ihm Eis essen gehen würde. Joey lächelte und meinte, das sei eine gute Entscheidung gewesen. Beide gingen los zum Eiskaffe, als sie da waren setzten sie sich an ihren Stammtisch und ohne was zu bestellen wurde jedem von ihnen ein Schokoladeneisbecher gebracht. Die Frau die ihnen das Eis brachte war schon alt, sie lächelte die beiden warm an und meinte, sie sollen es sich schmecken lassen. Danach ging sie wieder und bediente andere Kunden. Die beiden Jungen lächelten sich kurz an und begannen genüsslich ihr Eis zu Essen. Als sie aufgegessen hatten blieben sie noch einen Moment lang sitzen und überlegten was sie als nächstes machen sollten, nach einer kurzen Diskussion stand fest dass sie ein bisschen durch die Stadt gehen, das taten sie dann auch. Yami ging neben Joey her, sie schauten in die Schaufenster der Geschäfte und beschlossen dann in eins hineinzugehen. Joey suchte Yami ein paar Sachen raus die er anprobieren sollte. Als Yami alles einmal anprobiert hatte sagte Joey ihm welches ihm am besten gefiel und das kaufte sich Yami dann auch. Sie verließen das Geschäft und gingen weiter, alberten ein wenig rum, so wie sie es immer getan hatten. Nach einer halben Stunde gingen sie in ein weiteres Geschäft und diesmal suchte Yami Sachen für Joey aus die dieser dann anziehen musste, als auch er alles anprobiert hatte kaufte auch er sich das was Yami am besten gefiel und ihm auch wirklich gut stand. Sie verließen den Laden und gingen weiter, nach ein paar Stunden waren sie bei Joey zu Hause, und hatten die Einkäufe weggelegt. Auf dem Weg zu der Wohnung des blonden hatten sie noch schnell was zum Essen machen eingekauft. Die beiden waren in der Küche, Yami saß an dem kleinem Esstisch an dem nur 3 Stühle standen und trank was, Joey war damit beschäftigt zu kochen und den Tisch zu decken. Als er fertig war aßen sie zusammen und unterhielten sich wie sonst auch immer. Joey fragte Yami dann ob er bei ihm übernachten will, nach kurzem überlegen stimmte Yami dann zu, der blonde freute sich und zeigte das auch mit seinem schönsten Joey Lächeln. Nach dem Essen räumten sie gemeinsam den Tisch ab, und spülten noch schnell. Danach begaben sie sich ins Wohnzimmer und schauten noch einen Film, Yami schlief dabei ein und fiel gegen Joey so dass sein Kopf auf Joeys Schulter lag, der Blondschopf schaute kurz zu ihm und musste lächeln als er feststellte dass er schlief. Er selbst sah sich den Film noch bis zum Ende an, stand dann vorsichtig auf damit er Yami nicht weckte, er legt ihn vorsichtig auf die Couch. Joey holte eine Wolldecke aus seinem Zimmer und deckte ihn zu, anschließend hob er noch kurz seinen Kopf hoch und legte zwei der Kissen die auf dem Sofa lagen unter ihn, dann legte er seinen Kopf vorsichtig ab und ging in sein Zimmer. Dort zog er sich um, legte sich auf sein Bett und versuchte einzuschlafen. Joey dachte noch kurz über den Tag nach und schlief dann ein.
Als Yami am nächsten Morgen aufwachte schaute er sich erst orientierungslos um, stellte dann aber fest das er bei Joey auf der Couch geschlafen hatte, er stand auf und ging zu Joeys Zimmer um zu schauen ob er schon wach ist. Er stand vor Joeys Zimmertür und öffnete sie leise um ihn nicht zu wecken, als die Tür offen war sah er das Joey noch schlief. Er schloss die Tür leise wieder und ging dann in die Küche. Er trank erst kurz was und beschloss das Frühstück zu machen und begann den Tisch zu decken, als er fertig war ging er zum Bäcker und kaufte Brötchen. In der Zwischenzeit war Joey schon wach geworden und aufgestanden. Als er sah das der Tisch gedeckt war ging er schnell duschen. Yami war mittlerweile wieder bei Joey angekommen, er hatte einen Schlüssel für die Wohnung und kam also ohne Probleme wieder rein. Er ging in die Küche und Füllte eine leere Schüssel die auf dem Tisch stand mit dem eben gekauften Brötchen. Als er damit fertig war kam Joey auch schon frisch geduscht aus dem Bad uns setzte sich an den Tisch. Der Blondschopf lächelte seinen Freund an. „Morgen! Gut geschlafen?“, fragte der blondhaarige und bekam von Yami als Antwort:“ Morgen, ja ich hab gut geschlafen“ Yami lächelte ihn freundlich an, setzte sich auch, beide begannen zu essen. Yami aß ein Brötchen mit Schinken, Joey eins mit Nutelle. Als sie aufgegessen hatten räumten sie gemeinsam den Tisch ab, Yamis Laune hatte sich mittlerweile gebessert und er lachte wieder richtig vor Freude als die beiden noch etwas rumalberten. Yamis Handy klingelte und beide hörten auf zu lachen, Yami ging ran und sprach kurz mit der Person die ihn angerufen hatte. Als er aufgelegt hatte sagte er zu Joey, er müsse nach Hause, seine Mutter wolle dass er sich um Ayumi kümmere. Joey nickte und wenige Minuten später brachte er seinen Freund nach Hause.

Als sie vor dem Haus standen in dem Yami wohnte verabschiedeten sich die beiden noch von einander indem sie sich kurz umarmten. Nachdem sie sich wieder voneinander gelöst hatten schloss Yami die Haustür und ging rein. Seine Laune die sich doch eben noch gebessert hatte war wieder im Keller gelandet. Der Blondschopf begab sich wieder auf den Weg zu sich als Yami im Haus war. Yami wollte in erst mal in sein Zimmer wurde aber schon an der Küche von seiner Mutter aufgehalten, die meinte dass er doch bitte mit Ayumi einkaufen gehen solle und dann später mit ihr das Abendessen machen sollte. Yami seufzte und meinte nur kurz: “Okay“ Daraufhin machte sich seine Mutter auch schon auf den Weg zur Arbeit.
Als sie gegangen war ging er zu Ayumi, diese begrüßte ihn mit einem Lächeln und fragte ihn wie es ihm gehe. Er murmelte nur kurz und knapp: “Ganz gut“ und setzte sich zu ihr. Sie schaute ihn mit leichter Sorge im Blick an, wagte es aber nicht was zu sagen. „worauf hast du Hunger? Ich soll nachher mit dir kochen, such dir was aus was wir machen ja??“, sagte Yami zu ihr und sie meinte nach kurzem überlegen das sie gerne Spagetti essen würde. Yami war damit vollkommen einverstanden und lächelte.
Nachdem sie noch eine weile geplaudert hatten und somit auch mehr über den anderen erfahren hatten gingen sie nach draußen um einkaufen zu gehen, auf dem weg zum Laden zeigte Yami Ayumi noch ein paar Orte an denen er sich mehr oder weniger gerne aufhält.
Nachdem sie im Laden waren und alles was für Spagetti notwendig war eingekauft hatten gingen sie wieder zurück zum Haus in dem Yami und nun auch Ayumi lebte. Gegen Abend machten die beiden dann zusammen Essen, sie hatten sich ja nun besser kennen gelernt und kamen gut miteinander aus. Ayumi deckte den Tisch, und als Yami fertig war mit kochen stellte er das Essen auf den Tisch. Anschließend begannen beide zu essen. Nachdem sie fertig waren spülte Yami noch danach gingen beide schlafen. Ayumis Mutter kam an diesem Abend nicht nach Hause, sie hatte wohl mal wieder zu viel auf der Arbeit zu tun, aber das war für Yami schon nichts neues mehr gewesen also wunderte er sich darüber auch nicht. Irgendwann waren beide eingeschlafen und versanken im Reich der Träume, aus dem sie erst am nächsten Morgen wieder erwachten.

Kapitel 2


©Jessica Diederich 2006
9.10.2006 – 21.10.2006

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